AGBs: 

1. Anlieferung 

Die von dem Auftraggeber anzuliefernden Werbemittel werden Flyerservice Hahn drei Werktage vor dem Aktionstag an die benannten Adressen angeliefert. Erfolgt die Anlieferung oder Bereitstellung nicht fristgerecht, so hat Flyerservice Hahn, ohne dass es eines in den Verzugsetzen bedarf, einen Anspruch auf den Ersatz des Ausfalls von mindestens 50% der Auftragssumme, der Nachweis eines höheren Schadens bleibt unbenommen. Der Termin der Anlieferung ist spätestens einen Werktag vor der Anlieferung anzuzeigen; die Anlieferung erfolgt zu den angegebenen Lageröffnungszeiten. 

Bei Anlieferung kann nur die Menge der Paletten und Verpackungseinheiten auf dem Lieferschein gegengezeichnet werden. Erfolgt die Anlieferung nicht fristgerecht, verschiebt sich auch die Zustellung. 

 

2. Verpackung 

Die Waren werden zu gleichen, angezeigten Einheiten abgepackt. Umverpackungen werden auf Kosten des Auftraggebers entsorgt. Sind bei Werbemitteln Unterschiede (z.B. verschiedene Inhalte für bestimmte Verteilbezirke/Filialen) zu beachten, so ist dies auf dem Lieferschein und der Verpackung anzuzeigen. 

 

3. Termine 

Ein Auftrag ist erst mit der schriftlichen Auftragsbestätigung angenommen. Sollte es betriebstechnisch notwendig sein, ist  Flyerservice Hahn berechtigt, die Termine zu verändern, sofern kein Fixtermin vereinbart ist. 

 

4. Rücktritt 

Flyerservice Hahn hat ein Rücktrittsrecht ohne weitere Ansprüche des Auftraggebers bei einer Behinderung der Auftragsabwicklung durch höhere Gewalt, sowie bei nicht fristgerechter Leistung der gegebenenfalls vereinbarten Vorkasse, gleiches gilt bei technischer Unzumutbarkeit der Auftragsdurchführung. Liegen die Gründe für den Rücktritt in der Sphäre des Auftraggebers, so hat er mindestens 50% der Auftragssumme zu leisten. Der Nachweis eines abweichenden Schadens wird hierdurch nicht berührt. 

 

5. Ausschluss 

Flyerservice Hahn schließt Aufträge mit den folgenden Inhalten aus: Werbung die gegen die guten Sitten verstoßen, religiöse oder politische Propaganda, Falschaussagen,  Desinformationen, Preisvergleiche und Hinweise auf die Möglichkeit der Zahlung auf Zeit oder Raten, Werbung für Alkohol und Tabak, Wahlwerbung und politische Information von Parteien und Wahlkandidaten sowie Werbung durch verfassungs- oder demokratiefeindliche Organisationen und Parteien.  

 

5. Abwicklung 

Bei der Verteilung werden z.B. Häuser und Gehöfte außerhalb der geschlossenen Ortschaft generell nicht mit einbezogen. Aus der Bedienung solcher Haushalte bei einzelnen oder ständigen Verteilungen durch  Flyerservice Hahn entsteht kein Anspruch auf zukünftige Einbeziehung. Ebenfalls von der Verteilung ausgeschlossen bleiben verschlossene Häuser mit innenliegenden Briefkästen, Häuser mit Hunden und Gewerbegebiete. Wird eine höhere Auflage angeliefert als vereinbart, so ist die Überauflage als Makulatur anzusehen. Bei Verteilungen in geschlossenen Verteil- und Wohngebieten werden durchschnittlich ca. 90% der zustellfähigen Haushalte erreicht. Ungeachtet dessen wird als bekannt vorausgesetzt, dass zahlreiche Haushalte nicht erreichbar sind (frei laufende Hunde, Werbeverweigerer, verschlossene Türen). Vergebliche Zustellversuche werden dabei wie eine erfolgte Zustellung berechnet. Eventuell anfallende Restmengen werden in angrenzenden Gebieten verteilt. Sollte dies ausdrücklich nicht gewünscht sein, meldet  Flyerservice Hahn binnen 10 Tagen nach Aktionsende die Restmengen zur sofortigen Abholung. Erfolgt diese nicht, ist der Rest als Makulatur zu betrachten. Eventuell notwendige Genehmigungen für die Verteilung werden vom Auftraggeber eingeholt. Anfallende Bußgelder und sonstige Kosten trägt der Auftraggeber. Flyerservice Hahn hat einen Anspruch auf Zahlung des gesamten Honorars, auch wenn eine Aktion wegen behördlicher Untersagung oder aus sonstigem Grund (höhere Gewalt) abgebrochen werden muss. 

 

6. Mängelrügen 

Wir übernehmen keine Haftung für den Werbeerfolg einer Verteilaktion. Mängelrügen sind spätestens 3 Werktage nach dem Aktionsende schriftlich anzuzeigen. Der Reklamationsgegenstand muss vollständig beschrieben und nachvollziehbar sein. Daher können bei Werbemittelverteilungen nur solche Reklamationen anerkannt werden, bei denen die vollständige Adresse benannt wurde. Unvollständige und verspätete Meldungen über angebliche Mängel können nicht bearbeitet werden, da die Rückerinnerungsquote bei einer Nachkontrolle nicht mehr aussagefähig wäre. Dabei gelten Fehlverteilungen von weniger als 10% der Verteilungsmenge nicht als Mangel, sofern der Auftraggeber nicht vorsätzliches Handeln nachweisen kann. Hochrechnungen, ungestützte Kundenbefragungen oder telefonische Befragungen können nicht als Nachweis eines Mangels anerkannt werden. Da in den jeweiligen Verteilgebieten stets andere Erfüllungsgehilfen tätig sind, kann ein Mangel in einem Verteilbezirk nicht als Mangel der gesamten Aktion gewertet werden. Ist eine Reklamation unberechtigt, so können die Kosten des Nachweises dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden. Ist eine Nachbesserung notwendig, so stellt der Auftraggeber die Werbemittel kostenfrei ohne weiteres Anfordern. Ein Nachlass kann erst bei zweimalig fruchtloser Nachbesserung gewährt werden. Eine Belieferung von 90 % der erreichbaren Haushalte in einem Verteilbezirk gilt als ordnungsgemäße Erfüllung des Verteilauftrages. 

 

7. Haftung 

Wir haften gegenüber dem Auftraggeber mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes. Für Handlungen, die nach der Zustellung eines Werbemittels daran vorgenommen werden, kann keine Haftung übernommen werden. Für Erfüllungsgehilfen kann nur dann die Haftung übernommen werden, wenn die Auswahl nachweislich nicht sorgfältig erfolgte. Für witterungsbedingte Schäden an Werbemitteln kann, insbesondere für solche, die gelegentlich der Zustellung erfolgen, keine Haftung übernommen werden. Auch haften wir nicht dafür, dass die auf dem Lieferschein vermerkte Menge tatsächlich in Empfang genommen wurde, die Gegenzeichnung des Lieferscheins bestätigt lediglich die Menge der angelieferten Paletten mit dem angegebenen Werbemittel. In jedem Fall beschränkt sich die Haftung auf den Nettobetrag des einzelnen Auftrages. Im Übrigen haften wir nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, die Beweislast hat der Auftraggeber. Die Gefahr für die Werbemittel trägt bis zur erfolgten Zustellung der Auftraggeber. 

 

8. Zahlungsbedingungen 

Bei Dienstleistungen ist der Rechnungsbetrag mit der erfolgten Rechnungslegung sofort fällig. Vorkasse gilt, sofern nicht in Bar geleistet, erst mit der Gutschrift als erbrachte Leistung. Skonto oder ein Rabatt darf nur dann abgezogen werden, wenn dies schriftlich von uns genehmigt wurde. Die Aufrechnung darf nur mit Forderungen erklärt werden, die ausdrücklich von uns nicht bestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. 

 

9. Zahlungsverzug 

Wurde eine Zahlung trotz ordnungsgemäßer Rechnungslegung nicht binnen 10 Werktagen geleistet, befindet sich der Schuldner uns gegenüber im Verzug, ohne dass es einer weiteren Mahnung oder Fristsetzung bedarf. Als Verzugszinsen sind 3% über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz, mindestens jedoch 6%, zu leisten. Der Schuldner trägt sämtliche Kosten der Mahnung, der gegebenenfalls notwendigen Anwalts- und Gerichtskosten, sowie Inkassokosten. 

 

10. Vertragsform 

Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen haben bei allen zukünftigen Geschäften Gültigkeit. Die Änderungen oder Ergänzung bedürfen der Schriftform. Andere Geschäftsbedingungen werden nicht anerkannt. Sollten diese Geschäftsbedingungen teilweise unwirksam sein, so gilt die entsprechende Regelung des BGB, auch hat die teilweise Unwirksamkeit keinen Einfluss auf den übrigen Teil.